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über uns

Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche Traditionsgeschichte, die wir seit 1877 Faden für Faden weben – mit Erfahrung, Leidenschaft und Innovation.

Traditionsunternehmen seit 1877

Höchste Qualität aus Sindelfingen

Ob gestickt, genäht, geknüpft oder mit der Punch Needle gearbeitet wird: Die Chance ist groß, dass dabei schon einmal ein Stoff aus unserem Haus verwendet wurde. In Sindelfingen führen wir einen traditionsreichen Textilbetrieb, der zu den wenigen zählt, die Handarbeits- und Dekostoffe noch vollständig selbst herstellen. Seit fast 150 Jahren entsteht bei uns die komplette Produktion an einem Ort - vom ersten Faden bis zum fertigen Stoff.

145+
Weberei-Erfahrung
70+
Länder weltweit
100%
Made in Germany
6000+
Sortimentsartikel

©Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH​

"Die Unabhängigkeit des Unternehmens, gepaart mit der hohen Qualität unserer Produkte, stellt sicher, dass Zweigart & Sawitzki auch in Zukunft eine bedeutende Rolle im internationalen Markt spielen wird. Unsere Stoffe sind langlebig, vielseitig einsetzbar und zeichnen sich durch eine gleichbleibend hohe Qualität aus – das schätzen unsere Kundinnen und Kunden weltweit."

Michael Georgii

Geschäftsführender Gesellschafter

Fast 150 Jahre textile Geschichte

Unser Traditionsunternehmen steht seit 1877 für qualitativ hochwertige und innovative Gewebe - 100% Made in Sindelfingen.

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Ein Rückblick von unserem Gründungsjahr 1877 bis heute

2025

Wirtschaftspreis Sindolf 2025

Herr Michael Georgii wird als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet.

©Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH

Neuer Geschäftsführer: Drosos Tavlarios

Mit Wirkung zum 1. Januar wird Drosos Tavlarios, der seit August 2024 im Unternehmen ist, zum weiteren Geschäftsführer neben Michael Georgii berufen. Er ist in der gesamten Firmengeschichte der erste Geschäftsführer, der nicht gleichzeitig Gesellschafter ist.

2023

Tod des geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Georgii

Nach langer und schwerer Krankheit stirbt im März unerwartet und viel zu früh der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Georgii im Alter von nur 60 Jahren. Seine Gesellschaftsanteile werden auf die beiden Töchter Julia und Ellena Georgii übertragen. Am 2. Juni wird im Rahmen der Sonderausstellung der Städtischen Museen "1918-1932: Eine neue Zeit ist angebrochen - Sindelfingens Weg in die Moderne" auf dem alten Friedhof eine Stele zu Ehren von Mina Zweigart aufgestellt.

2020-2022

Coronavirus-Pandemie / Ukraine-Krieg

Die Coronavirus-Pandemie stellt die Wirtschaft ab März 2020 weltweit vor große Herausforderungen. Bei Zweigart verbessert sich die Auftragslage im Export bei Handarbeitsstoffen durch die weltweiten Einschränkungen für die Bevölkerung. Die Menschen verbringen mehr Zeit zuhause mit Handarbeit. Die Kosten für Energie sowie Rohstoffe steigen ab dem Monat März 2022 durch den Krieg in der Ukraine. Dies führt zu Umsatzrückgängen, da die davon betroffenen Länder nicht mehr uneingeschränkt beliefert werden können.

2019

Tod des Seniorchefs Walter Georgii im Alter von 96 Jahren

2017

140 Jahre Jubiläum: Ein Stück Geschichte in der Welt der Handarbeit

ZWEIGART® Handarbeits-Stoffe sind für kreative Frauen seit vielen Jahren ein vertrauter Name für ein Markenprodukt und Garant für 1a-Qualität. Im Jahr 2017 feierten wir mit einem "Tag der offenen Tür" unser 140-jähriges Firmenjubiläum und blickten zurück auf das Gründungsjahr 1877, als die Herren Paul Zweigart und Julius Sawitzki mit „Shirtings, faconnierten Weisswaren, Futterstoffen etc“ den Schritt in die Selbstständigkeit wagten.

2016

ZWEIGART® im SWR-Fernsehen

Das SWR-Fernsehen mit Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein stellt in Landesschau mobil die Stadt Sindelfingen vor. Bestandteil ist ein Beitrag über die Webereigeschichte und das Unternehmen ZWEIGART® unter dem Titel Textilstadt Sindelfingen.

2012

Zum Jahresende zieht sich Seniorchef Walter Georgii aus dem Unternehmen zurück

Seine Gesellschaftsanteile werden auf den Sohn Michael Georgii sowie die Tochter Petra Fröbrich als weitere Gesellschafterin übertragen.

2009

Tod des Seniorchefs Herbert Georgii im Alter von 82 Jahren

2007/2008

Konzentration der Produktion am Standort Sindelfingen

Erweiterung des Produktsortiments um Dekorationsstoffe, verbunden mit der Investition in mehrere Jacquard-Webmaschinen sowie in einen Kalander und verbunden mit der Verlagerung von Web- und anderen Maschinen aus der Schweiz.

2002

Feier des 125-jährigen Firmenjubiläums im Bürgerhaus Maichingen

1994-2001

Umstellung der Maschinen auf elektronische Überwachung und Datenerfassung. Ständiger Ersatz und Erneuerung des Maschinenparks durch modernste Anlagen.

Umstellung der gesamten Jacquardweberei von lochkartengesteuerten auf selbststeuernde und selbstüberwachende Jacquard-Webmaschinen. Der Inlandsmarkt erholt sich wieder. Jedoch verändert sich der Trend der Freizeitgestaltung zum Nachteil. Dies führt im Handel bei Kunden zu ersten außergewöhnlichen Firmenschließungen. Intensivierung des Exports. Vollständige Neuausstattung der Färberei mit hochmodernen selbststeuernden Stückfärbemaschinen. Volle elektronische Steuerung sämtlicher Färbereimaschinen und -apparate sowie Vernetzung mit einer selbst entwickelten elektronischen Dosieranlage. Anschaffung von neuen Greifer-Webmaschinen. Neue individuell entwickelte integrierte EDV-Systeme für die Produktion sowie die Auftragsabwicklung werden installiert.

1992

Andreas Georgii tritt in die Geschäftsleitung ein

1991

Installation der ersten vollelektronischen Jacquard-Webmaschinen

Die von Joseph-Marie Jacquard im Jahr 1801 erfundene erste Lochkartensteuerung der Welt wird durch elektronische Datenträger ersetzt.

1982

Michael Georgii tritt in die Geschäftsleitung ein

Besuch von Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Rudolf Eberle im März, der von lokaler Prominenz begleitet wird und auch die Produktion besichtigt. Ausweitung der Kollektion auf über 2.000 verschiedene Artikel.

1979

Starke Ausweitung der Produktion für Exporte innerhalb von Europa sowie nach Übersee

1977

Feier des 100-jährigen Firmenjubiläums in der Stadthalle Sindelfingen

1967-1974

Verlegung des Betriebs in das Gelände im Gebiet ”Fronäcker”

Beginn eines Erweiterungsbaus im Jahr 1967 für die Appretur, obwohl die Situation für die Textilindustrie schwierig ist. Modernisierung der Büros und Einführung der elektronischen Datenverarbeitung. Im September 1970 verstirbt Seniorchef Otto Georgii im 85. Lebensjahr. Hohe Investitionen in den Maschinenpark. Nach intensiven Verhandlungen mit der Stadt Sindelfingen erfolgt die Zusage für ein Gelände im Gebiet ”Fronäcker”. Konkrete Planungen eines Neubaus für den gesamten Betrieb beginnen. Baubeginn im September 1972 mit Richtfest im Oktober 1973 am Neubau. Ende Dezember laufen die ersten Maschinen im Neubau. Die gesamte Weberei wird mit schützenlosen Webmaschinen ausgestattet. Von Januar bis März 1974 erfolgt der Umzug des gesamten technischen Betriebs. Im April folgt die Verlegung der Verwaltung. Ab Mai kann der gesamte Betrieb im Neubau arbeiten.

1964/1965

Gründung der Schwesterfirma smyrnafix Georgii OHG in Sindelfingen

Fertigstellung eines neuen Gebäudes für die Ausrüstung in der Wettbachstraße. Umfangreiche Umbauten von Verwaltung und Fabrikationsgebäuden. Neuorganisation der Verkaufsbezirke. Umstellung der Organisation auf Lochkarten. Anbau eines weiteren Sheds. Im Juni 1965 Verkauf der Kommanditanteile von Else Pfitzer, verwitwete Keim, an die Familie Georgii.

1955-1959

Bau eines neuen Gebäudes für die Färberei

Einrichtung einer modernen Hochleistungs-Apparatefärberei sowie weiterer Ausbau und die Vervollständigung von Produktionsanlagen. Umbau der Schlichterei. Zentrale Anordnung des Betriebsbüros und laufende Ergänzung des Maschinenparks durch neue Maschinen sowie Automatisierung der Weberei.

1954

Das Geschäft im Inland stabilisiert sich wieder

Es werden neue Absatzmärkte gewonnen. Der Produktion wird eine Stückfärberei angegliedert. Die Weberei wird durch weitere automatische Roscher- und Saurer-Webmaschinen ergänzt.

1950-1952

Herbert Georgii tritt im Oktober als persönlich haftender Gesellschafter ein

Feier des 75-jährigen Firmenjubiläums am 1. November in der Städtischen Festhalle. Der Vertrieb wird schrittweise ausgebaut. Anschaffung der ersten neuen Maschinen, darunter erstmals vollautomatische Saurer-Buntwebmaschinen.

1949

Walter Georgii tritt im Januar als persönlich haftender Gesellschafter ein

Langsam wird von der Bewirtschaftung abgegangen. Garne sind wieder frei erhältlich. Erste Exportaufträge. Einstellung von zahlreichen Flüchtlingen, sodass die Mitarbeiteranzahl wieder auf mehr als Hundert steigt.

1945

Im April erliegt die Produktion

Im August wird die Produktion nach Kriegsende langsam wieder in Gang gesetzt.

1942

Zum 1. Januar erfolgt die Umwandlung der Gesellschaft von einer OHG in eine KG

Weiterhin Einschränkung der Fabrikation wegen geringer Rohstoffzuteilungen. Erste Webversuche mit synthetischen Garnen. Ab April werden zur Beschäftigung Teile für die Rüstungsindustrie durch Mitarbeiter in Kooperation mit einer Metallwarenfabrik hergestellt. Hierfür wird im Websaal eine Metallbearbeitungswerkstatt eingerichtet und die Mitarbeiter im Schweißen, Stanzen sowie Bohren angelernt.

1941

Am 5. März stirbt der Teilhaber Emil Keim im Alter von 32 Jahren an den Folgen einer schweren Rippfellentzündung, die er sich beim Militärdienst zugezogen hat

Für ihn wird seine Witwe Else Kommanditistin. Am 7. März stirbt Mina Zweigart im Städtischen Ludwigspital in Stuttgart an Brustkrebs. Ihre Geschäftsanteile werden - wie vertraglich im Gesellschaftsvertrag geregelt - von den Erben an Otto Georgii veräußert.

1939

Ausbruch des 2. Weltkrieges

Beschlagnahme von Rohstoffen. Viele Betriebsangehörige werden eingezogen, darunter auch Emil Keim. Umstellung der Produktion auf ”die lebenswichtigen Erzeugnisse”, wie Schürzenstoffe, Drillich und bunte Bettzeuge. Die Fortführung des Betriebes ist damit nur noch in einem sehr eingeschränkten Umfang möglich.

1937-1939

Die Investitionen in neue Maschinen führen zu wesentlichen Produktionssteigerungen

1936

Im Dezember stirbt der Firmenleiter und Teilhaber Erwin Wittmann nach längerer Krankheit und einer schweren Operation

Die Erben veräußern dessen Firmenanteile in Höhe von 50 vH im Mai je hälftig an Emil Keim und Otto Georgii, die auch die Geschäftsführung übernehmen. Bis dahin führen die Prokuristen Gottlob Schick und Emil Pretot das Unternehmen kommissarisch.

1927

Im September wird das 50-jährige Firmenjubiläum gefeiert

Mit einer großzügigen Zuwendung (5.000 Reichsmark) wird die Herstellung der beliebten Schwätzweiber-Brunnenfiguren für den Marktbrunnen finanziert.

1921-1923

Während der Inflation schwieriger Wiederaufbau der Fabrikation und des Vertrieb

1914-1918

Der Erste Weltkrieg

Viele Betriebsangehörige werden Soldaten. Mina Zweigart unterstützt die über 400 Familien der zum Wehrdienst eingezogenen Sindelfinger Bürger durch denselben Betrag, den sie auch vom Staat als Familienbeihilfe erhalten. In der Zeit von August 1914 bis Oktober 1918 sind dies laut einer Übersicht aus dem Sindelfinger Stadtarchiv 185.942 Mark. Stilllegung des Betriebs wegen dem Mangel an Rohstoffen 1918. Erst im Dezember wird die Tätigkeit in einem reduzierten Umfang wieder aufgenommen. Mina Zweigart wird die erste Ehrenbürgerin von Sindelfingen.

1907-1912

Der Betrieb entwickelt sich unter der umsichtigen Leitung von Erwin Wittmann sehr gut

Die Fabrikanlagen werden durch Um- und Anbauten erweitert. Zusätzlich wird die Konfektion von Schürzen in das Produktionsprogramm aufgenommen.

1906

Im Monat April kommt es zum Sindelfinger Weberstreik

Mehr als 150 Arbeiter der drei großen Webereien fordern eine bessere Bezahlung. Die Streikenden setzen so einen neuen Tarif mit Lohnerhöhungen durch.

1903

Am 1. März tritt Erwin Wittmann aus Stuttgart als Mitinhaber mit 50% der Anteile und Leiter ein, welcher die Firma im Stil seines Vorgängers, aber als OHG, weiterführt

Wegen einer Gasansammlung explodiert am 7. September bei Reparaturarbeiten der Dampfkessel. Die Sindelfinger Zeitung berichtet über die Explosion in der "Zweigartschen Fabrik", bei der das Kesselgemäuer völlig auseinander geschlagen wird. Dabei entsteht ein beträchtlicher Sachschaden, zum Glück gibt es nur einen leicht verletzten Mechaniker.

1902

Feier des 25-jährigen Jubiläums der Firma

Ein Unterstützungsfond wird eingerichtet. Inhaber Paul Zweigart verstirbt im Alter von 50 Jahren auf einer Geschäftsreise an einem Schlaganfall. Zunächst leitet die Witwe Mina Zweigart das Unternehmen.

1897

Eintragung ins Handelsregister als: "mechanische Jacquardweberei"

1896

Bau eines modernen Fabrikgebäudes in der Karlstraße

Anschaffung einer neuen Dampfmaschinenanlage und Einführung der elektrischen Beleuchtung.

1887

Beginn der Umstellung von der Handweberei auf mechanischen Betrieb

Neben Stoffen und Leinendecken werden jetzt auch Tapisseriestoffe aus Baumwolle hergestellt.

1884

Lager und Kontor werden von Stuttgart nach Sindelfingen verlagert und im August erfolgt die Sitzverlegung

1881

Tod des Teilhabers Julius Sawitzki am 25. Juli

Fortführung der Firma durch Paul Zweigart als Einzelfirma.

1880

Aufnahme der Fabrikation von Handarbeitsstoffen in Sindelfingen in bescheidenen Räumlichkeiten

1877

Übergang der Stuttgarter Firma Schmidt u. Pfizenmayer auf Paul Zweigart und Julius Sawitzki

Übernahme des Fabrikations-Geschäftes in ”Shirtings, façonnirten Weisswaren, Futterstoffen etc.” mit Lager und Kontor in Stuttgart, Furthbachstraße 12. Paul Zweigart hält 80% der Anteile, Julius Sawitzki ist mit 20% beteiligt.